NEOSKOP CHARITY DROP 2025

SPENDENZIEL

kargah e.V. (Persisch: Werkstatt) ist ein transkultureller Verein für Migrations- und Geflüchtetenarbeit. Ein Begegnungs- und Bildungsort für verschiedensprachige Menschen in Hannover.

Der Verein wurde 1980 durch eine Gruppe von politisch verfolgten Exil-Iraner*innen gegründet. Heute ist kargah einer der größten transkulturellen Vereine und Migrant*innenselbstorganisationen in Niedersachsen. Der Verein ist auf dem Gelände der ehemaligen Bettfedernfabrik in Linden-Nord beheimatet und beschäftigt ein diverses, mehrsprachiges Team aus rund 50 Mitarbeitenden.

Der Verein unterstützt Migrant*innen und Geflüchtete auf vielfältigen Ebenen beim Ankommen in Hannover und darüber hinaus. Er fördert den Dialog zwischen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte und setzt sich für eine gleichberechtigte Teilhabe ein.

Zum Angebot des Vereins gehören unter anderem:

  • Ein Flüchtlingsbüro mit Beratungsangeboten für Geflüchtete und Migrant*innen
  • SUANA, eine Beratungsstelle für Migrantinnen*, die von Gewalt betroffen sind
  • Das Niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat
  • Programme im Bereich Bildung und Qualifizierung
  • Vielfältige Angebote im Bereich Kultur und Begegnung.

Die Unterstützungsangebote reichen von Sprachkursen, Asylberatung und Hilfe bei der Jobsuche über Frauen*beratung bis hin zu Freizeitaktivitäten sowie einem umfangreichen mehrsprachigen kulturellen und politischen Veranstaltungsprogramm mit Ausstellungen, Workshops, Lesungen und vielem mehr.

Spendenprojekte

Weitere Details zu den Spendenprojekten nach einem Blick auf die aktuelle Spendenhöhe.

100%

11.500 von 8.000 Euro

Hilfe im Behördendschungel

Spende-Behorde
100%

5.000 von 5.000 Euro 🎉

Ziel des Projekts ist eine regelmäßige Formular-Sprechstunde für Geflüchtete. Die dort arbeitenden Ehrenamtlichen werden geschult, begleitet und erhalten eine Aufwandsentschädigung.

Begegnungsort für ALLE!

Spende-Cafe
96%

3.000 von 3.000 Euro 🎉

Ziel des Projekts ist die Schaffung einer beliebten Begegnungsstätte, in der sich alle Menschen wohlfühlen und es Möglichkeiten für kurze Vorträge bzw. interessante Veranstaltungen gibt.

Aktueller Stand: 04. August, 12:00 Uhr

Spendenprojekt 1: Hilfe im Behördendschungel

Hintergrund

Die deutsche Bürokratie ist selbst für viele deutsche Muttersprachler*innen überfordernd. Umso mehr betrifft dies Geflüchtete und Migrant*innen. Zu Beginn ihres Aufenthalts in Deutschland kennen sie das Behörden- und Hilfesystem noch nicht und haben oftmals Probleme mit der Verständigung.

Gleichzeitig ist es in den ersten Jahren in Deutschland essenziell, keine Fehler im Umgang mit Behörden zu machen. Wenn man beispielsweise Sozialleistungen und Kindergeld bezieht, weil man auf beides einen Anspruch hat, aber versäumt, einer der beiden Behörden den Bezug der anderen Leistung rechtzeitig zu melden, werden schnell Sanktionen und Betrugsvorwürfe erhoben, die Menschen zwischenzeitlich mittellos da stehen lassen und im schlimmsten Fall das Aufenthaltsrecht kosten können.

Geplante Maßnahmen

Deshalb möchten wir eine regelmäßige Formular-Sprechstunde anbieten, in der wir unseren Ratsuchenden helfen, Formulare z.B. von Sozialamt, Familienkasse, Elterngeldstelle und vielen mehr auszufüllen und schrittweise die Behördenkommunikation allein zu beherrschen.

Die Sprechstunde ist mit Ehrenamtlichen besetzt, beispielsweise Studierende, ehemalige Praktikant*innen und Sprachmittler*innen, die wir bereits kennen und die für ihre Arbeit eine kleine Aufwandsentschädigung erhalten sollen. Sie werden von unseren hauptamtlichen Berater*innen eng begleitet.

So können unsere Ratsuchenden mit Zeit und Ruhe üben, die Formulare selbst auszufüllen, ihnen werden die Fragen übersetzt und erklärt. Sie kommen so Schritt für Schritt besser mit der Behördenkommunikation zurecht, was auch eine wichtige Fähigkeit für die
Arbeitsaufnahme ist.

Spendenprojekt 2: Ort für Alle!

Hintergrund

Die Ausstattung und die gesamte Gestaltung unseres Cafés sind veraltet und müssen umgestaltet werden. So tragen wir dazu bei, dass einerseits unsere Klient*innen sich wohler fühlen und andererseits wir neue
Personengruppen – insbesondere Jugendliche – dafür gewinnen, sich im Café zu treffen.

Darüber hinaus wären wir in der Lage, das Café noch sichtbarer als Begegnungsort zu gestalten und diverse Veranstaltungen sowie spezielle Kunstausstellungen dort durchzuführen, wodurch der Ort an Anziehungskraft gewinnen könnte.

Geplante Maßnahmen

Der jetzige Boden wird durch einen Vynilboden ersetzt. Die Wände werden neu gestrichen und interessante transkulturelle Figuren und Motiven werden sichtbar gemacht.

Neue Tische und Stühle bzw. Sofas werden besorgt und eine kleine und gemütliche Ecke für kleine Vorträge und Diskussionen gestaltet. Auch die gesamte Lichtanlage wird erneuert.